Wie viel Stunden Schlaf braucht ein Hund?
Warum dein Vierbeiner so viel schläft – und wie du ihn optimal unterstützt
📖 Lesedauer: 5 Minuten
1. Wie viel Schlaf braucht ein Hund pro Tag?
Hunde zählen zu den Lebewesen mit dem höchsten natürlichen Schlafbedarf. Je nach Alter, Rasse und Aktivitätsniveau schlafen sie im Durchschnitt zwischen 12 und 20 Stunden pro Tag.
Anders als wir Menschen ruhen Hunde nicht in einem langen Block. Ihr Schlaf verteilt sich auf viele kürzere Phasen über Tag und Nacht. Genau deshalb ist es so wichtig, dass sie jederzeit einen passenden Ruheplatz finden – nicht nur nachts, sondern auch zwischendurch.
🐾 Typische Richtwerte:
- Welpen & Junghunde: bis zu 20 Stunden – Wachstum & Reizverarbeitung 🍼
- Erwachsene Hunde: ca. 12–15 Stunden – abhängig von Aktivität & Alltag 🐕
- Senioren & große Rassen: oft 16–18 Stunden – längere Regenerationsphasen 💤
Schlaf ist für deinen Hund weit mehr als „Pause“. In den Ruhephasen werden Eindrücke verarbeitet, das Immunsystem gestärkt und Muskeln sowie Gelenke regeneriert.
Fehlt diese Erholung dauerhaft, zeigt sich das oft schleichend: Gereiztheit, Nervosität, Unruhe oder körperliche Beschwerden sind typische Folgen.
💡 Praxis-Tipp: Dein Hund sollte nicht nach Schlaf suchen müssen. Ein fester, gut unterstützender Ruheplatz hilft ihm, schneller abzuschalten und wirklich in die Regeneration zu kommen.
Für den Alltag eignen sich kuschelige Hundekissen , sensible Hunde profitieren von einer geschützten Hundehöhle , während orthopädische Hundebetten besonders für Senioren und große Hunde eine spürbare Entlastung bieten.
2. Unterschiede je nach Hundealter & Aktivität
Der Schlafbedarf eines Hundes ist keine feste Zahl, sondern verändert sich im Laufe seines Lebens. Alter, Aktivitätslevel und körperliche Belastung bestimmen, wie viel Ruhe wirklich nötig ist – und wie gut diese Ruhe unterstützt werden sollte.
🐶 Welpen & Junghunde
Welpen schlafen häufig bis zu 20 Stunden täglich. In dieser Zeit verarbeitet ihr Körper neue Eindrücke, baut Knochen, Muskeln und das Nervensystem auf. Schlaf ist hier kein „Ausruhen“, sondern aktiver Entwicklungsprozess.
Wichtig ist ein fester, sicherer Ruheplatz, an dem der Welpe ungestört abschalten kann – sonst kippt Übermüdung schnell in Unruhe oder Reizbarkeit.
🧓 Seniorhunde
Mit zunehmendem Alter verlängern sich die Regenerationsphasen. Gelenke werden empfindlicher, der Stoffwechsel langsamer, Bewegungen anstrengender. Senioren schlafen deshalb oft länger und häufiger.
Eine orthopädische Liegefläche kann Druck von Gelenken nehmen, die Wirbelsäule stabilisieren und so dafür sorgen, dass Schlaf wirklich erholsam bleibt – nicht nur lang.
⚡ Aktive & sportliche Hunde
Hunde mit hohem Bewegungsdrang oder sportlicher Auslastung benötigen nach Training, Wanderungen oder langen Spaziergängen besonders viel qualitative Ruhe.
Denn: Muskeln, Sehnen und Bänder regenerieren sich ausschließlich im Schlaf. Ein stabiler, gut stützender Schlafplatz ist daher entscheidend, um Überlastungen vorzubeugen und langfristig leistungsfähig zu bleiben.
💡 Wichtig: Verändert sich das Schlafverhalten deines Hundes plötzlich – etwa durch ungewöhnliche Müdigkeit, Rastlosigkeit oder häufiges Wechseln des Liegeplatzes – kann das ein Hinweis auf Überforderung, Schmerzen oder gesundheitliche Probleme sein. In solchen Fällen ist eine tierärztliche Abklärung immer sinnvoll.
3. Schlafdauer im Alltag – Welche Faktoren spielen eine Rolle?
Der tatsächliche Schlafbedarf deines Hundes entsteht nicht auf dem Papier, sondern im gelebten Alltag. Bewegung, Reize, Umgebung und emotionale Belastung bestimmen, wie viel Ruhe dein Hund wirklich braucht – und ob dieser Schlaf erholsam ist oder nicht.
⚡ Aktivität & Auslastung
Ein aktiver Hund benötigt nach langen Spaziergängen, Training oder mentaler Arbeit deutlich mehr Regenerationszeit. Schlaf ist hier der Moment, in dem Muskeln repariert, Reize verarbeitet und Stress abgebaut werden.
Fehlt diese Erholung, zeigt sich das oft nicht sofort – sondern schleichend durch Nervosität, Unruhe oder Reizbarkeit.
🏠 Umgebung & Reize
Dauerhafte Geräusche, wechselnde Personen, Kinder oder andere Tiere können es Hunden erschweren, wirklich abzuschalten. Auch Hunde, die häufig allein sind, schlafen zwar viel – jedoch oft oberflächlich und wenig erholsam.
Studien zeigen: Gestörter Schlaf begünstigt langfristig Stresssymptome und Verhaltensauffälligkeiten.
🕰️ Rhythmus & Sicherheit
Hunde profitieren enorm von einem klaren Tagesrhythmus. Feste Ruhezeiten, wiederkehrende Abläufe und ein konstanter Schlafplatz geben Orientierung – und erleichtern das Loslassen.
Besonders bewährt haben sich ein stützendes orthopädisches Hundebett oder eine geschützte Hundehöhle , die Sicherheit, Geborgenheit und körperliche Entlastung vereinen.
💡 Fazit dieses Abschnitts: Nicht die Anzahl der Stunden allein entscheidet, sondern wie ruhig, sicher und unterstützt dein Hund schläft. Wer den Alltag bewusst strukturiert und den passenden Schlafplatz wählt, schafft die Grundlage für langfristige Gesundheit, Ausgeglichenheit und einen stabilen Schlafrhythmus.
4. Vergleich: Hundeschlaf vs. Menschenschlaf
Auch wenn wir zusammen auf dem Sofa liegen – Hunde schlafen völlig anders als wir Menschen. Wer das versteht, erkennt schnell, warum viele Schlafprobleme nicht an der Schlafdauer, sondern an der Schlafqualität liegen.
😴 Der Mensch
Wir Menschen schlafen überwiegend monophasisch – also in einem längeren Block, meist nachts. Unser Körper durchläuft dabei mehrere klar strukturierte Schlafzyklen mit langen Tiefschlafphasen.
🐶 Der Hund
Hunde sind polyphasische Schläfer. Sie schlafen in vielen kürzeren Etappen über den Tag verteilt und wechseln häufig zwischen Dösen, Leichtschlaf und kurzen Tiefschlafphasen.
Genau diese Tiefschlafmomente sind entscheidend für Regeneration, Stressabbau und Verarbeitung von Erlebnissen.
Weil die Tiefschlafphasen beim Hund kürzer und störanfälliger sind, spielt der Schlafplatz eine viel größere Rolle als bei uns. Schon kleine Unterbrechungen oder Druckpunkte können verhindern, dass dein Hund wirklich zur Ruhe kommt.
🛏️ Was das konkret bedeutet
Ein hochwertiges Hundekissen für den Alltag oder ein orthopädisches Hundebett für längere Ruhephasen unterstützt den Körper genau dann, wenn der Hund in den wichtigen Tiefschlaf findet.
Hunde sind zudem hochgradig anpassungsfähig: Sie schlafen dann, wenn die Umgebung es zulässt. Umso wichtiger sind feste Routinen, ein ruhiger Rückzugsort und ein Schlafplatz, der Sicherheit, Komfort und Entlastung bietet.
💡 Merke: Nicht die Länge des Schlafs entscheidet – sondern ob dein Hund regelmäßig ungestört in die Tiefe findet.
5. Schlafdauer nach Typ & Alter – realistische Richtwerte
Viele Hundehalter unterschätzen, wie viel Schlaf ein Hund wirklich braucht. Dabei ist ausreichende Ruhe keine Frage von Bequemlichkeit, sondern ein zentraler Faktor für Gesundheit, Verhalten und Stressresistenz.
Die folgende Übersicht zeigt dir typische Orientierungswerte – abhängig von Alter, Aktivitätslevel und körperlicher Verfassung. Sie hilft dir einzuschätzen, ob dein Hund ausreichend zur Ruhe kommt oder ob sein Alltag zu wenig Erholung zulässt.
| Hundetyp / Lebensphase | Ø Schlafbedarf pro Tag |
|---|---|
| Welpen (bis ca. 6 Monate) | 18–20 Stunden |
| Junghunde (6–18 Monate) | 16–18 Stunden |
| Erwachsene, ruhige Hunde | 16–18 Stunden |
| Erwachsene, aktive Hunde | 14–16 Stunden |
| Senioren & Hunde mit Erkrankungen | 18–20 Stunden |
💡 Wichtig zu wissen:
Diese Werte sind keine festen Regeln, sondern Orientierung.
Entscheidend ist, ob dein Hund nach dem Schlaf locker, aufmerksam und ausgeglichen wirkt.
Häufige Müdigkeit, Rastlosigkeit oder Reizbarkeit trotz langer Ruhezeiten
deuten oft auf mangelnde Schlafqualität hin.
Genau hier spielt der Schlafplatz eine zentrale Rolle. Nur wenn dein Hund ungestört, druckfrei und sicher liegt, kann er die wichtigen Tiefschlafphasen erreichen, die sein Körper braucht.
👉 Besonders bewährt haben sich orthopädische Hundebetten für ältere oder große Hunde sowie schützende Rückzugsorte für sensible Vierbeiner.
6. Woran erkennst du, dass dein Hund zu wenig schläft?
Schlafmangel beim Hund entsteht selten plötzlich. Meist entwickelt er sich schleichend – und genau deshalb bleibt er oft lange unbemerkt. Dabei hat fehlende Erholung direkte Auswirkungen auf Verhalten, Gesundheit und emotionale Stabilität.
Hunde, die nicht ausreichend zur Ruhe kommen, stehen dauerhaft unter innerer Anspannung. Das Nervensystem bleibt aktiv, Regeneration findet kaum statt – mit Folgen für Immunsystem, Lernfähigkeit und Sozialverhalten.
🐾 Typische Anzeichen für Schlafdefizit:
- häufiges Gähnen ohne anschließende Entspannung
- zunehmende Reizbarkeit gegenüber Mensch oder Hund
- Unruhe in der Nacht, Nestbauverhalten oder ständiges Umherlaufen
- Konzentrationsprobleme bei bekannten Signalen oder im Training
- Müdigkeit am Tag, obwohl dein Hund viel liegt
Entscheidend ist nicht ein einzelnes Symptom, sondern das Gesamtbild. Treten mehrere dieser Anzeichen gleichzeitig auf, fehlt deinem Hund meist nicht Schlafzeit – sondern echte Schlafqualität.
Genau hier spielt der Schlafplatz eine zentrale Rolle: Nur wenn dein Hund druckfrei, sicher und ungestört liegt, erreicht er die Tiefschlafphasen, die sein Körper dringend braucht.
💡 Praxis-Tipp:
Ein
orthopädisches Hundebett entlastet Gelenke und Wirbelsäule,
während eine
geschützte Hundehöhle besonders sensiblen Hunden hilft, wirklich abzuschalten.
Viele Halter berichten bereits nach wenigen Nächten von ruhigerem Schlaf und ausgeglichenerem Verhalten.
7. Tipps für eine bessere Schlafroutine
Eine gute Schlafroutine entscheidet darüber, wie tief und erholsam dein Hund schläft – nicht nur darüber, wie lange. Regelmäßigkeit, Ruhe und ein fester Schlafplatz geben dem Nervensystem Sicherheit und helfen deinem Hund, schneller in den Tiefschlaf zu finden.
Genau in diesen Phasen werden Stresshormone abgebaut, Muskeln und Gelenke regeneriert und Erlebtes verarbeitet. Kleine Veränderungen im Alltag können hier einen überraschend großen Unterschied machen.
🐾 Bewährte Tipps für besseren Hundeschlaf:
- 🕰️ Feste Ruhezeiten: Ein gleichbleibender Tages- und Abendrhythmus vermittelt Sicherheit.
- 🧘 Abendliche Entschleunigung: Weniger Lärm, gedimmtes Licht, keine Hektik.
- 🛏️ Fester Schlafplatz: Ein hochwertiges Hundekissen oder eine geschützte Hundehöhle signalisiert: Hier darf ich loslassen.
- 🚫 Keine Action vor dem Schlafen: Wildes Spiel oder Training verzögert das Einschlafen.
- 🌿 Rituale etablieren: Ein ruhiger Abendspaziergang oder sanfte Berührung wirkt oft Wunder.
Je konsequenter diese Routinen eingehalten werden, desto besser kann dein Hund Eindrücke verarbeiten, körperlich regenerieren und emotional zur Ruhe kommen.
Der wichtigste Faktor bleibt dabei der Schlafplatz selbst: Nur wenn er komfortabel, sicher und körpergerecht ist, wird aus Liegen wirklich erholsamer Schlaf.
💡 Merke: Schlafqualität entsteht nicht zufällig. Sie ist das Ergebnis aus Routine, Umgebung und einem Schlafplatz, der den Körper deines Hundes wirklich unterstützt.
8. Clevere Helfer für einen gesunden Hundeschlaf
Orthopädisches Hundebett - Hundeliege „Elegance“ – HUNDESCHATZ™
Orthopädisches Hundebett - Hundeliege „Elegance“ – HUNDESCHATZ™
9. Fazit: Besser schlafen, gesünder leben – auch für deinen Hund
Kommt ein Hund nicht ausreichend zur Ruhe, bleibt das nicht folgenlos. Schlafmangel wirkt sich schleichend auf sein gesamtes Wesen aus: Reizbarkeit nimmt zu, Stress wird schlechter verarbeitet und echte Lebensfreude geht verloren. Dabei ist guter Schlaf kein Luxus, sondern eine zentrale Grundlage für Gesundheit, Ausgeglichenheit und ein stabiles Immunsystem.
Entscheidend ist nicht nur die Dauer, sondern vor allem die Qualität des Schlafs. Dein Hund braucht tagsüber feste Ruhephasen und einen geschützten Rückzugsort, an dem er sich unbeobachtet fühlt und wirklich loslassen kann. Nur so erreicht er die tiefen Erholungsphasen, in denen Körper und Nervensystem regenerieren.
💡 Das Entscheidende: Ein guter Schlafplatz unterstützt nicht nur den Körper, sondern vermittelt Sicherheit, Ruhe und Verlässlichkeit – Tag für Tag.
Ob ein stützendes orthopädisches Hundebett, eine beruhigende Hundehöhle oder die Kombination aus beidem – entscheidend ist, dass sich dein Hund geborgen, entlastet und sicher fühlt.
Denn genau dort, wo er ruhig schlafen kann, entsteht das, was wir uns alle für unseren Hund wünschen: innere Balance, neue Energie und ein langes, gesundes Hundeleben.
FAQs zu: Wie viel Stunden Schlaf braucht ein Hund?
Die meisten Hunde schlafen zwischen 12 und 18 Stunden pro Tag – je nach Alter, Rasse und Aktivitätslevel. Welpen, Senioren und sehr aktive Hunde können sogar bis zu 20 Stunden Ruhe benötigen. Wichtig ist nicht nur die Dauer, sondern auch die Qualität des Hundeschlafs.
Wenn dein Hund deutlich mehr schläft als sonst, kann das viele Ursachen haben – nicht alle sind bedenklich. Manchmal steckt eine ganz natürliche Veränderung dahinter, in anderen Fällen lohnt sich ein genauerer Blick.
So kann es zum Beispiel sein, dass dein Hund einfach mehr Ruhe braucht, weil er einen besonders anstrengenden Tag hinter sich hat – etwa nach einem langen Spaziergang, viel Spiel oder neuen Eindrücken wie Besuch oder einem Ortswechsel. Auch starke Temperaturschwankungen – insbesondere Hitze – führen dazu, dass Hunde tagsüber und nachts mehr schlafen. Der Körper schaltet in einen Energiesparmodus, um sich zu schützen.
Welpen und junge Hunde befinden sich in einer intensiven Entwicklungsphase. In diesen sogenannten Wachstumsschüben ist es völlig normal, dass sie besonders viel ruhen. Auch ältere Hunde schlafen deutlich mehr als junge – sie brauchen schlicht mehr Zeit zur Regeneration.
Auffällig wird es dann, wenn sich das Schlafverhalten plötzlich ändert und weitere Symptome dazukommen. Frisst dein Hund schlechter, ist er weniger ansprechbar, zieht sich zurück oder wirkt insgesamt weniger lebensfroh, kann das auf gesundheitliche Probleme hinweisen. In solchen Fällen ist ein Tierarztbesuch ratsam – denn auch Schmerzen, Infekte oder Stoffwechselveränderungen wie eine Schilddrüsenunterfunktion können sich durch vermehrtes Schlafbedürfnis zeigen.
Wenn dein Hund aber einfach nur mehr schläft, sich sonst aber normal verhält, gut frisst, sich freut und an Spaziergängen teilnimmt, brauchst du dir in der Regel keine Sorgen zu machen. Achte darauf, dass er einen gemütlichen Rückzugsort hat – ein hochwertiges, bequemes Hundebett trägt dazu bei, dass der Schlaf wirklich erholsam ist.
Wenn dein Hund nachts unruhig ist und durchs Haus wandert, kann das ganz verschiedene Gründe haben – von harmlosen Gewohnheiten bis hin zu körperlichen oder seelischen Ursachen.
Zunächst solltest du überlegen, ob sich kürzlich etwas im Alltag verändert hat. Ein neuer Schlafplatz, ungewohnte Geräusche, ein Umzug oder Veränderungen im Familienleben (z. B. neues Familienmitglied, Besuch, Urlaubsrückkehr) können dazu führen, dass dein Hund sich nachts unsicher fühlt und keinen festen Ruheort findet. Auch fehlende Auslastung am Tag spielt eine Rolle – ein unterforderter Hund hat abends oft mehr Energie, die sich dann in Unruhe äußert.
Bei älteren Hunden kann das Umherwandern auf altersbedingte Veränderungen hinweisen – etwa eine beginnende Demenz (kognitive Dysfunktion), in der der Tag-Nacht-Rhythmus durcheinandergerät. Manche Hunde laufen auch unruhig umher, wenn sie Schmerzen haben oder sich unwohl fühlen – etwa durch Gelenkbeschwerden, Verdauungsprobleme oder organische Erkrankungen. Hier kann ein Besuch beim Tierarzt Klarheit schaffen.
Nicht zuletzt kann es auch an einem unpassenden oder unbequemen Schlafplatz liegen. Ist das Hundebett zu hart, zu warm, zugig oder steht es an einem Ort mit zu viel Unruhe, sucht dein Hund instinktiv nach einem besseren Ort zum Ausruhen.
Achte darauf, dass dein Hund tagsüber genug geistige und körperliche Beschäftigung bekommt, der Schlafplatz gemütlich, geschützt und ruhig ist – und beobachte, ob sich das Verhalten über mehrere Nächte hinweg wiederholt. Wenn ja, lohnt sich eine genauere Analyse oder Rücksprache mit einem erfahrenen Tierarzt oder Verhaltenstrainer.
In der Regel brauchen Hunde nachts kein Licht, um sich sicher und wohlzufühlen. Ihr Sehvermögen ist deutlich besser an die Dunkelheit angepasst als unseres. Dank spezieller Strukturen im Auge – wie dem Tapetum lucidum, das einfallendes Licht reflektiert – sehen Hunde auch bei sehr wenig Licht noch erstaunlich gut. Viele Vierbeiner können sich selbst bei völliger Dunkelheit gut orientieren, vor allem in vertrauter Umgebung.
Trotzdem gibt es Ausnahmen, bei denen ein Nachtlicht sinnvoll sein kann:
- Ältere Hunde mit nachlassendem Sehvermögen oder beginnender Demenz fühlen sich in völliger Dunkelheit manchmal unsicher. Ein sanftes Licht kann helfen, Orientierung zu behalten.
- Angsthunde oder traumatisierte Hunde profitieren gelegentlich von einem gedimmten Licht, wenn sie sich im Dunkeln unwohl oder isoliert fühlen.
- Auch in fremder Umgebung (z. B. im Urlaub, in einer neuen Wohnung) kann ein kleines Licht in der Nähe des Schlafplatzes beruhigend wirken.
Wichtig ist: Wenn du ein Nachtlicht nutzt, sollte es sehr dezent sein – kein grelles LED-Licht, sondern eine warmweiße, indirekte Beleuchtung, die den Schlaf nicht stört. Für die meisten Hunde reicht es aber völlig aus, wenn sie nachts einfach ihre Ruhe haben – ganz ohne zusätzliche Lichtquelle.
Wenn dein Hund sich mit dem Rücken zu dir legt, während er schläft, ist das meist ein Vertrauensbeweis. Er zeigt damit, dass er sich bei dir sicher fühlt – so sicher, dass er dir sogar den Rücken zukehrt und auf Schutz durch dich vertraut. In der Hundewelt gilt: Wer sich verwundbar macht – etwa durch eine offene Körperhaltung oder den Rücken – muss sich auf seine Umgebung verlassen können.
Auch diese Gründe können eine Rolle spielen:
- Schutzinstinkt: Manche Hunde legen sich mit dem Rücken zur Bezugsperson, um sich vor den Raum zu positionieren – als würden sie "Wache halten".
- Körpersprache: Ein Hund, der entspannt auf dem Rücken oder zur Seite liegt, befindet sich meist im Tiefschlaf oder zumindest im entspannten Ruhezustand. Die Rückenlage zur Bezugsperson kann dabei einfach eine bequeme Position sein.
- Abkühlung und Komfort: Besonders im Sommer kann sich der Hund so hinlegen, dass möglichst viel Bauchfläche (mit wenig Fell) der Luft ausgesetzt ist. Wenn dein Hund sich zusätzlich in deine Richtung lehnt, ist das meist ein Zeichen von Nähe und Zuneigung.
Kurz gesagt: Ein Hund, der auf dem Rücken zu dir schläft, fühlt sich wohl, sicher – und mag deine Nähe.
Ja, unbedingt. Hunde brauchen tagsüber mehrere Ruhephasen – auch wenn sie kurz erscheinen. Plane Pausen bewusst ein und gib deinem Hund einen festen Rückzugsort, an dem er tagsüber ungestört schlafen kann. Ein Hundekissen oder eine schützende Hundehöhle eignet sich dafür besonders gut.
Ein gesunder Hund schläft im Durchschnitt 12 bis 16 Stunden pro Tag – abhängig von Alter, Aktivitätsniveau und Rasse. Bei Welpen, Senioren oder besonders großen Hunderassen kann der Schlafbedarf sogar bis zu 20 Stunden täglich betragen. Auch nach intensiver Bewegung oder stressigen Situationen kann ein höheres Schlafpensum völlig normal sein.
Richtwerte nach Lebensphase:
- 🐶 Welpen: 18–20 Stunden
- 🐕 Erwachsene Hunde: 12–16 Stunden
- 🐾 Senioren: 16–20 Stunden
Wichtig:
Nicht nur die Menge, sondern auch die Qualität des Schlafs spielt eine zentrale Rolle. Häufige Unterbrechungen, ein unbequemer Schlafplatz oder Reizüberflutung im Alltag können die Erholung deines Hundes massiv beeinträchtigen – selbst wenn er „viel“ schläft.
Tipp:
Achte auf einen ruhigen Rückzugsort, hochwertige Schlafunterlagen und feste Ruhephasen im Alltag. So kann dein Hund seinen natürlichen Schlafrhythmus leben und sich körperlich sowie mental optimal regenerieren.
Die meisten Hunde schlafen nachts in mehreren Schlafzyklen und nicht durchgehend wie viele Menschen. Dennoch erreichen viele Hunde in einer ruhigen Umgebung etwa 6 bis 8 Stunden ununterbrochenen Nachtschlaf – je nach Alter, Tagesablauf und Gewohnheit sogar etwas länger.
Typischer Ablauf:
- Einschlafen: Hunde schlafen meist schneller ein als Menschen
- Leichtschlaf & Tiefschlaf: Hunde wechseln häufiger zwischen Schlafphasen
- Wachphasen: Kleine Unterbrechungen sind normal – z. B. beim Positionswechsel oder wegen eines Geräuschs
- Gesamtdauer: inkl. kurzer Wachphasen meist 8–10 Stunden Ruhezeit in der Nacht
Einflussfaktoren:
- Welpen und alte Hunde wachen nachts häufiger auf
- Ein bequemer, ruhiger Schlafplatz unterstützt längere Schlafphasen
- Tägliche Auslastung hilft, dass der Hund nachts besser durchschläft
Tipp:
Sorge für einen festen Schlafplatz in ruhiger Umgebung – am besten mit einer kuscheligen Hundehöhle oder einem orthopädischen Hundebett. Das signalisiert Sicherheit und hilft deinem Hund, nachts entspannt und möglichst lange am Stück zu schlafen.
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